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Kommunikations- und Flow-Refresh

Stand: 2026-05-25

Quelle: Read-only UniFi API, Proxmox/LXC ss-Auszug und bestehende App-Level-Discovery. Rohdaten liegen lokal unter .backups/full_dependency_refresh_20260525_191626 und werden nicht committed.

UniFi API Sichtbarkeit

Bereich Ergebnis
UniFi Classic API Netze, WLANs, Portprofile, Portforwards, Clients, Geräte und Site-Reports lesbar
UniFi Firewall-Regeln Classic rest/firewallrule und rest/firewallgroup liefern aktuell keine klassischen Regeln
UniFi Flow-/Firewalllogs getestete Endpunkte fuer firewalllog, fwlog, ips/event, event und vpn liefern keine verwertbaren Flowlogs
UniFi Sessions stat/session liefert Client-/Association-Sessions, keine 5-Tuple-Verbindungsfluesse
Verwertbare Extern-nach-Intern-Sicht Portforward-/UPnP-Tabelle mit Paket-/Bytezaehlern
Temporaeres Logging Portforward-Logging wurde am 2026-05-25 nach Freigabe fuer alle validen direkten Portforwards aktiviert

Konsequenz: Externe Zugriffe sind ueber NAT/Portforward-Ziele sichtbar. Echte VPN-/Inter-VLAN-Flows muessen entweder ueber Gateway-Logging/Syslog, Traffic Identification/IDS-Exports oder temporaere Firewall-Log-Regeln erfasst werden.

Temporaere Logging-Aenderung 2026-05-25

Backup-/Rollback-Ablage: .backups/unifi_temp_logging_20260525_193154

Geaendert wurde ausschliesslich das Feld log an bestehenden Portforward-Objekten. Es wurden keine Ziel-IPs, Ports, Interfaces, VLANs, Firewall-Regeln oder Portprofile geaendert.

Portforward Internes Ziel Vorher Nachher
NGINX Reverse Proxy WAN 10.0.0.5:80,443 false true
NGINX Reverse Proxy WAN2 10.0.0.5:80,443 false true
NGINX Reverse Proxy WAN3 10.0.0.5:80,443 false true
Plex manuell 10.0.0.30:32400 false true
KevConaxExile 10.244.0.2 true true
KevPleskDedi 10.244.0.15 false true
Radius_Lanstyle 10.0.0.251:2083 false true
Hardcoreracers 10.254.0.2 false true
Lanstyle-HR-SSH 10.252.0.134:22 false true
Lanstyle-HR-Webinterface 10.252.0.134:3000 false true

Ein unvollstaendiger/ungenannter API-Datensatz ohne name, fwd und dst_port wurde bewusst nicht veraendert.

Rsyslog war bereits aktiv und zeigt auf Wazuh 10.0.0.7:514 mit log_all_contents=true. Wazuh lauscht auf UDP 514; direkt nach Aktivierung wurden in den geprueften Wazuh-Dateien noch keine UniFi-Firewall-/Portforward-Logzeilen gesehen. Fuer belastbare Treffer muessen nun externe Zugriffe beobachtet oder gezielt getestet werden.

Rollback: Die urspruenglichen Objekte liegen je Portforward unter .backups/unifi_temp_logging_20260525_193154/rollback/portforward_<id>_before.json und koennen per UniFi API wieder auf den vorherigen Zustand gesetzt werden.

Beobachtungs-Collector

Das Skript scripts/unifi-flow-observe.sh sammelt reproduzierbar:

  • UniFi Portforward-/UPnP-Zaehler,
  • UniFi Syslog-/Health-/Endpoint-Status,
  • getestete Firewall-/Event-Endpunkte,
  • Wazuh Archive-/Firewall-Tail mit UniFi-relevanter Filterung.

Aufruf nur mit temporaerem API-Key aus Vaultwarden/Session-Umgebung:

UNIFI_API_KEY=... scripts/unifi-flow-observe.sh

Der API-Key wird nicht in Dateien geschrieben. Ergebnisse landen unter .backups/unifi_flow_observe_<timestamp> und werden nicht committed.

Syslog-Pfadtest 2026-05-25: Ein Test-Syslog-Paket von Proxmox an Wazuh 10.0.0.7:514 wurde in /var/ossec/logs/archives/archives.log gesehen. Damit ist Wazuh-Syslog-Empfang grundsaetzlich funktionsfaehig; fehlende UniFi-Zeilen liegen nicht am UDP-514-Empfang selbst.

Collector-Test 2026-05-25: Portforward-Zaehler steigen nach externen Zugriffen sichtbar an, aber der Wazuh-UniFi-Filter blieb leer. Damit sind Portforward-Zaehler aktuell die verlaesslichste API-Sicht fuer Extern-nach-Intern; echte Firewall-Logzeilen muessen weiter ueber UniFi-/Gateway-Logpfade geklaert werden.

UDM Shell Read-only 2026-05-25

Zugriff: SSH auf UDM 10.0.0.1 funktioniert mit root; admin wurde getestet und war nicht erfolgreich. Es wurden ausschliesslich lesende Befehle ausgefuehrt (ip, ss, conntrack, iptables-save). Das Passwort wird nicht gespeichert und nicht dokumentiert.

Rohdaten liegen lokal unter .backups/udm_shell_readonly_20260525_195607 und werden nicht committed.

Bestaetigte Gateway-/Routing-Sicht

Bereich Befund
Alt-LAN br0 10.0.0.1/20
IoT alt br4 10.0.102.1/24
Hauck alt br5 10.99.0.1/24
Ziel-VLANs br10, br20, br30, br40, br50, br60, br70, br100, br110, br120, br130, br140, br150, br160, br170, br180, br220, br230-239, br250 mit jeweiligem 10.222.x.1/24 aktiv
AI-VLAN br70 10.222.70.1/24 ist auf dem Gateway aktiv; fruehere ICMP-Unsicherheit aus Alt-/PVE-Pfad ist damit nicht mehr als VLAN-Anlage-Blocker zu werten
Starlink/Backup-Pfad br301 link-local, Teltonika/5G-Netz eth1 10.255.3.2/29, Teltonika-Gateway 10.255.3.1
OpenVPN tun1 10.10.10.1/24
Site-Magic/WireGuard wgsrv1 10.245.0.1/29, mehrere wgsts* Interfaces im Bereich 192.168.7.x, wgclt1 10.71.201.94/32
Zusaetzlicher VPN Client tunovpnc1 10.100.0.2/20

Gelernte Remote-/VPN-Routen

Diese Routen muessen vor jeder Default-Deny-Firewall-Umstellung in die Projekt-/Kundenmatrix:

10.1.0.0/24, 10.1.1.0/24, 10.2.0.0/20, 10.3.0.0/22, 10.4.0.0/24, 10.5.0.0/24, 10.6.0.0/24, 10.7.0.0/24, 10.27.0.0/24, 10.64.0.0/22, 10.64.2.254/32, 10.64.4.0/22, 10.64.8.0/22, 10.64.12.0/24, 10.64.16.0/24, 10.128.0.0/24, 10.128.8.0/24, 10.128.16.0/24, 10.255.6.0/24.

Conntrack-Snapshot

Der UDM-Conntrack-Snapshot liefert jetzt echte 5-Tuple-Sicht. Erste auffaellige Verbindungen:

Flow Bedeutung
10.0.0.52 -> 10.0.102.150:80 LAN zu Go-e Charger/Wallbox; bei Ziel-VLAN 170 fuer Gebaeudetechnik einplanen
10.64.0.16/18/210 -> 10.0.0.187:443 Remote-/Site-to-Site-Zugriffe auf zentrale Standort-/VPN-Verwaltung; Ziel eher Server/Management statt lokales Aruba-Thema
10.27.0.1 -> 10.0.12.85:7442 Remote-Standort zu lokalem UniFi/Protect-/Geraetepfad; vor Client-/Kamera-Trennung klaeren
10.0.0.74 -> 10.254.0.1:7442 Alt-LAN zu Legacy-Projektsegment; projektweise pruefen
10.255.3.2 -> 1.1.1.1/8.8.8.8 Teltonika/5G-Backup-WAN Health/DNS/ICMP bestaetigt
viele 10.222.x.1 -> 233.89.188.1/255.255.255.255:10001 UniFi-Gateway-Discovery/Broadcasts aus neuen Ziel-VLANs, nicht als produktiver Client-Flow werten

iptables-save zeigt, dass fuer Portforward-Logging NFLOG-Regeln vorhanden sind. Da Wazuh trotzdem keine passenden UniFi-Zeilen sieht, ist der naechste Beobachtungspfad UDM-Shell/Conntrack statt Wazuh-Syslog.

Zweiter Conntrack-Snapshot 2026-05-25 20:15

Quelle: scripts/udm-flow-snapshot.sh, Rohdaten lokal unter .backups/udm_flow_snapshot_20260525_201503.

Der zweite Snapshot bestaetigt die kritischen Linien aus dem ersten Lauf und ergaenzt weitere konkrete Abhaengigkeiten:

Flow Einordnung Migrationswirkung
10.64.0.x -> 10.0.0.187:443 mehrere Site-to-Site-/Remote-Clients zu Aruba NetEdit Aruba-NetEdit bleibt Management/Remote-Service; Ziel-Firewall aus Remote-Netzen explizit erlauben
10.27.0.1 <-> 10.0.12.85:7442/7447 sehr aktiver Pfad zu UP AI Port AI-Hardware nicht migrieren, bevor Remote-/UniFi-/Geraetepfad geklaert ist
10.0.0.52 -> 10.0.102.150:80 wiederholt bestaetigt, LAN/SolarManager zu Go-e Charger Ziel: SolarManager/Steuerlogik zu Gebaeudetechnik 170 erlauben und Ziel-IP im SolarManager nachziehen
10.0.10.128 -> 192.168.1.217:502 HAxStein zu Modbus/TCP-Ziel HAxStein-Migration braucht Freigabe SmartHome 160 zu diesem Modbus-Ziel
10.0.10.128 -> 192.168.1.162:502/udp HAxStein zu weiterem Modbus-Ziel Ziel/Route klaeren, vermutlich Solar/Wechselrichter/Zaehler
10.0.0.105 -> 10.0.102.149:52432 AppleTV Wohnzimmer zu Meross-Steckdose HomeKit-/mDNS-/IoT-Pfad zwischen Medien 150, SmartHome 160 und IoT 130 testen
10.0.10.12 -> 192.168.111.7:135/445/49678 SMS-MGMT zu Windows/SMB/RPC-Ziel bleibt Lab/Test/Management-Sonderfall, nicht in Phase 3 produktiv uebernehmen
10.0.10.12 -> 10.239.40.180/192.168.113.59:7680 SMS-MGMT zu privaten Remote-Zielen Lab/Test, vor Segmentierung isolieren oder bewusst routen
10.0.0.73/74 -> 10.254.0.1:7442 Alt-LAN zu Legacy-Projektsegment Projektsegment 254 separat behandeln
10.0.0.9 -> 1.1.1.1:53, 10.0.0.9 -> public:8883 UNAS Pro DNS/Cloud/MQTT Storage-Migration braucht DNS/HTTPS/MQTT-Outbound

Bewertung fuer Phase 3: Diese neuen Flows betreffen vor allem SmartHome, AI-Hardware, Remote-/Projektsegmente und Lab. Sie blockieren die Monitoring-Vorbereitung nicht, erhoehen aber die Stop-Kriterien fuer AI-/SmartHome-/Endgeraete-Migrationen.

UDM Beobachtungs-Snapshot

Das Skript scripts/udm-flow-snapshot.sh sammelt die UDM-Sicht reproduzierbar read-only:

  • Interfaces, Routen und Policy-Rules,
  • Listener,
  • iptables-save fuer NAT/Filter,
  • conntrack -L -o extended,
  • aggregierte Flow-Klassen und interessante Inter-Segment-Flows.

Aufruf nur mit temporaerem Passwort aus Vaultwarden/Session-Umgebung:

UDM_PASSWORD=... scripts/udm-flow-snapshot.sh

Das Passwort wird nicht in Dateien geschrieben. Ergebnisse landen unter .backups/udm_flow_snapshot_<timestamp> und werden nicht committed.

Aktuelle Extern-nach-Intern-Freigaben

Name WAN/Ziel-IP Ports Ziel intern Beobachtung
NGINX Reverse Proxy WAN/WAN2/WAN3, any 80,443 TCP/UDP 10.0.0.5 aktiv, Hauptpfad fuer veroeffentlichte Dienste
Plex WAN any 32400 TCP/UDP 10.0.0.30 manuelle Freigabe zeigt nur geringe Zaehler; Ziel pruefen, da Plex selbst auf 10.0.0.190 laeuft
UPnP Plex dynamisch 13612-13614 TCP 10.0.0.190:32400 Plex UPnP aktiv
UPnP Plex dynamisch 17633 TCP 10.0.12.206:32400 unklarer WLAN-Client mit Plex-UPnP, klaeren
KevConaxExile 80.155.133.62 27015,7777,7778 TCP/UDP 10.244.0.2 Projekt-/Legacy-Segment, aktiv mit hohen Zaehlern
KevPleskDedi 80.155.133.61 1-21,23-1192,1195-64999 TCP/UDP 10.244.0.15 sehr breite Freigabe, separat behandeln
Radius_Lanstyle WAN any 2083 TCP 10.0.0.251 aktiv mit hohen Zaehlern; gehoert in Core/Radius-Plan
Hardcoreracers 80.155.133.60 8766,27015,27016 UDP 10.254.0.2 Projekt-/Legacy-Segment
Lanstyle-HR-SSH 91.24.108.62 22 TCP/UDP 10.252.0.134 Projekt-/Legacy-Segment, aktiv
Lanstyle-HR-Webinterface 91.24.108.62 3000 TCP/UDP 10.252.0.134 Projekt-/Legacy-Segment, aktiv

Aktive LXC-Verbindungen

Quelle Ziel Bedeutung fuer Migration
Prometheus 10.0.0.137 10.0.0.200:9130 Docker-Lanstyle/unpoller wird gescraped; Ziel-FQDN fuer Monitoring vorbereiten
Prometheus PVE Exporter 10.0.0.138:9221 bekannte Monitoring-Abhaengigkeit; zusammen migrieren
NPM 10.0.0.5 Gitea 10.0.1.251:3000 NPM-Backend aktiv; vor Gitea-Migration umstellen
HKKNX 10.0.0.231 Busch Control Touch 10.0.0.59:3671 KNX/IP-Freigabe SmartHome zu Gebaeudetechnik/KNX einplanen
HKKNX 10.0.0.231 172.104.224.45:8092 externe/Cloud- oder Relay-Verbindung; fachlich klaeren
Tautulli 10.0.0.181 Plex 10.0.0.190:32400 Mediengruppe gemeinsam behandeln
Plex 10.0.0.190 Synology 10.0.0.30:5000 Storage/NAS-Abhaengigkeit bestaetigt
Plex 10.0.0.190 Wallboxen 10.0.0.65/66:8888 ungewoehnlich; vor Medien-/Gebaeudetechnik-Trennung klaeren
Plex 10.0.0.190 iLO HPE 10.0.0.210:80 ungewoehnlich; vor Medien-/Management-Trennung klaeren
Plex 10.0.0.190 externe Plex-Clients/Cloud Remote-Streaming/Relay-Verhalten beachten
Paperless-Instanzen localhost Redis/Postgres lokal gekoppelt; VLAN-Wechsel betrifft vor allem NPM/SMTP/DNS
Wazuh localhost OpenSearch 9200 lokal gekoppelt; Agenten/Enrollment bleiben separat offen
Umlautadaptarr externe HTTPS-Ziele Internet/HTTPS erlauben, keine interne VLAN-Abhaengigkeit gesehen

Geräte und Dienste mit Restunklarheit

Objekt Befund Naechster Schritt
10.0.12.206 WLAN-Client mit UPnP Plex 32400 auf externem Port 17633 Besitzer/Geraet klaeren; UPnP-Regel vor Migration bewerten
10.0.0.232 Proxmox-MAC, sehr wenig Traffic; weiterhin in DHCP/PXE-Optionen als FOG/iPXE-Ziel sichtbar wenn FOG/iVentoy ausgemustert wird, DHCP-Bootoptionen gezielt entfernen
10.0.0.16 Wazuh-Kurzscan zeigte harte Referenz Wazuh-Konfiguration/Agentenliste gezielt pruefen
10.0.0.238 Paperless-AI bis2024 laeuft, aber Export zeigte leere PAPERLESS_API_URL am Ende separat klaeren
10.0.0.210 iLO HPE, Plex-Verbindung auf HTTP 80 sichtbar klaeren, ob Plex/Scan/Fehlerkennung oder echter Zugriff
10.0.0.65/66 Juice Charger, Plex-Verbindungen auf 8888 sichtbar klaeren; SolarManager-Zielanpassung bleibt Pflicht
Projektsegmente 10.244/10.252/10.254 aktive Portforwards von extern nicht automatisch migrieren; projektweise Firewall/NAT pruefen

Sofortige Planungsauswirkung

  • UPnP ist fuer die Migration ein Risiko, weil dynamische externe Freigaben Ziel-IPs umgehen koennen. Vor Segmentumstellung sollte entschieden werden, ob UPnP deaktiviert oder streng auf Mediengeraete begrenzt wird.
  • NPM bleibt der zentrale kontrollierte Publikationspfad; direkte WAN-Forwardings zu Projekt-/Legacy-Segmenten werden separat behandelt.
  • Monitoring darf erst migriert werden, wenn 10.0.0.200:9130 als Ziel fuer Prometheus eingeplant ist.
  • SmartHome/Gebaeudetechnik braucht zusaetzlich zu mDNS gezielte KNX/IP- und Hersteller-/Cloud-Freigaben.
  • Fuer echte VPN-/Inter-VLAN-Flowanalyse reicht Portforward-Logging nicht aus. Dafuer waeren Gateway-seitige Firewall-Log-Regeln, Syslog-Auswertung oder Traffic-/IDS-Exports noetig; das muss separat und mit Rollback geplant werden.