Explicit Request Autonomy¶
Ziel¶
Eine ausdrueckliche Aenderungsanweisung eines authentifizierten Benutzers kann Low- und Medium-Risk-Changes ohne zweite manuelle Approval-Schleife ausfuehren. Preflight, Prestate, Backup, Locking, Verification, Audit und Rollback bleiben verpflichtend.
Vertrauensgrenze¶
explicit_change_request ist kein frei vom MCP-Client uebernehmbares Feld.
Nur ein authentifiziertes Gateway darf einen Request-Kontext mit Quelle,
Benutzer-ID und Request-ID an execute_controlled uebergeben. Ohne diese
Attestierung ist Auto-Execution blockiert.
Auto-Execution¶
Der Server erlaubt sie nur bei Low oder Medium Risk, wenn alle Bedingungen erfuellt sind:
- expliziter Benutzerauftrag durch
codex_taskoderlanstyle_gatewayattestiert - Scope klar
- Preflight erfolgreich
- Backup oder Prestate verfuegbar
- Rollbackpfad vorhanden
- kein Lock- oder Policy-Konflikt
LANSTYLE_EXPLICIT_REQUEST_AUTONOMY_ENABLED=trueist bewusst serverseitig gesetzt
Die letzte Bedingung bleibt bis zum erfolgreichen Staging-Rollout deaktiviert.
Weiterhin Manuell¶
Manuelle Approval bleibt Pflicht fuer destruktive oder irreversible Aktionen, hohen Blast Radius, Privileg-Eskalation, tenantweite Identity-Aenderungen und Scope-Erweiterungen. Fehlende Attestierung, Prestate, Rollback oder ein Lock blockieren die Ausfuehrung.
RBAC¶
autonomous_operator ist eine separate Rolle fuer Low-/Medium-Scoped-Writes.
Bestehende operator-Tokens behalten ihre bisherigen Read-only-, Preflight-
und Mock-Rechte. Das Token-Mapping wird erst mit dem Runtime-Rollout im
Vaultwarden-/Broker-gesteuerten RBAC-Store gesetzt.
Rollout¶
- Gateway-Attestierung serverseitig implementieren und gegen eine echte Codex-Task-ID testen.
- Proxmox- und Gitea-Actions mit kundenbezogenem Context, Broker und Preflight implementieren.
- Staging mit einem dedizierten
autonomous_operator-Token validieren. - Runtime-Flag aktivieren und Audit-/Rollback-Proben pruefen.
Bis dahin bleibt die produktive Runtime unveraendert und Live-Write bleibt deaktiviert.