Zum Inhalt

Operational Knowledge Graph

Stand: 2026-09-01

Zweck und Betriebsstatus

Der Operational Knowledge Graph (OPKG) ist die read-only Kontextschicht fuer nicht-triviale operative Plaene. Er verbindet bestaetigte Abhaengigkeiten, Access Paths, Workflows, Runbooks und Source-of-Truth-Verweise, ersetzt aber weder Customer-Ops noch die autoritativen Zielsysteme.

V1 ist produktiv in Betrieb. Der Pilotbestand umfasst 158 Nodes, 163 Beziehungen und 24 Quellen. Die sieben produktiven Akzeptanzfragen wurden ueber den festen Provider erfolgreich beantwortet.

Feld Wert
Proxmox-Typ VM
VMID 136
Name opkg
Betriebssystem Debian 13
Ressourcen 4 vCPU, 8 GiB RAM, 80 GiB Disk
Netz VLAN 40 ueber vmbr0
Verifizierte IP 10.222.40.40/24
Gateway 10.222.40.1
Laufzeit Neo4j Community 2026.07.1 mit APOC 2026.07.1
Datenpfad /srv/lanstyle-operational-knowledge
Betriebsdateien /opt/lanstyle-operational-knowledge

opkg.ad.lanstyle.de ist nur der geplante DNS-Name. Solange A- und PTR-Record nicht tatsaechlich verifiziert sind, darf dieser Name nicht als autoritativ behandelt werden. Der bestaetigte technische Zugriffspunkt bleibt 10.222.40.40.

Zugriff

Der normale Agentenzugriff erfolgt read-only ueber MCPHub:

Codex
-> https://mcphub.lanstyle.de/lanstyle-mcp
-> lanstyle:knowledge:read plus Kundenscope
-> Neo4j auf 10.222.40.40:7687

MCPHub stellt sieben kundengebundene OPKG-Werkzeuge bereit. Vor einer Abfrage werden Kundenscope und lanstyle:knowledge:read geprueft. Bolt ist nicht aus dem Internet erreichbar und wird nur aus den vorgesehenen Management- und MCPHub-Quellen zugelassen. Der Neo4j-HTTP- und Adminzugriff bleibt auf Managementquellen begrenzt.

Credentials liegen ausschliesslich in Vaultwarden. Die operative Referenz ist lanstyle-operational-knowledge-neo4j; Secretwerte gehoeren weder in dieses Wiki noch in Git, Logs oder Receipts.

Daily-Ops-Verhalten

Vor einem nicht-trivialen operativen Plan fragt Codex den kundengebundenen Graphen best effort nach folgenden Informationen:

  • Abhaengigkeiten und bevorzugter Access Path
  • bestaetigter Workflow und CredentialRef
  • Provider beziehungsweise Capability
  • Runbook- und Wiki-Verweise
  • Source of Truth und Datenstand

Der Graph ist keine harte Laufzeitabhaengigkeit. Bei Ausfall, Mehrdeutigkeit oder veraltetem Datenstand wird ohne Blockade auf Customer-Ops und die autoritativen Zielsysteme zurueckgefallen. Unbestaetigte Annahmen und Secrets werden nicht in den Graphen geschrieben.

Backup und Restore

Die Neo4j-Datenbanken neo4j und system werden als Offline-Dump gesichert. Dump und Manifest werden per SHA-256 geprueft. Ein isolierter Restore-Test wurde erfolgreich durchgefuehrt; die Produktivinstanz blieb danach gesund.

Retention-Vorgabe:

  • lokale Offline-Dumps: 14 Generationen, produktiv aktiv
  • PBS-Sicherung fuer VM 136: Ziel 7 daily, 4 weekly und 6 monthly

Ein echter VM-136-Snapshot wurde erfolgreich erstellt und durch PBS verifiziert. Die VM-spezifische PBS-Retention ist noch nicht aktiv: Das vorhandene PBS-Token darf sichern, besitzt aber keine Prune-Berechtigung; serverseitiges Prune kann ohne separaten Namespace nicht nur auf vm/136 begrenzt werden. Der bestehende All-VM-Job bleibt deshalb unveraendert bei keep-all=1. Eine isolierte Namespace-/Credential-Entscheidung oder eine bewusst zentrale Datastore-Retention ist separat erforderlich. Andere VMs wurden nicht veraendert.

Pflege

  • Customer-Ops und autoritative Systeme bleiben fuehrend.
  • Nur bestaetigtes, dauerhaft relevantes Betriebswissen importieren.
  • Nach Aenderungen Import, feste Akzeptanzfragen und Kundenscope pruefen.
  • Das menschlich relevante Betriebswissen in diesem Wiki pflegen; dynamische Inventardaten nicht duplizieren.
  • DNS erst nach tatsaechlichem A/PTR-Read-after-write als bestaetigt aufnehmen.