Veeam: Retention und Repository-Platz¶
Kunde SMS; Veeam sms-vbr01, Linux, geprüft 13.0.3.63.
Systembindung, Endpoints und Vault-Item-IDs stehen in context/systems.yaml.
Aktueller Stand¶
Am 20.09.2026 wurden die sieben ausdrücklich freigegebenen alten Hyper-V-/ Migrationsbestände vollständig entfernt. Zusätzlich wurden sechs erst beim Verzeichnisabgleich gefundene Dateien einer Kette vom Juni 2020 nach separater Benutzerfreigabe gelöscht. Alle sieben alten Verzeichnisse sind leer oder entfernt.
Abschlussmessung 12:29 MESZ: QNAP-Day 43 % belegt, 11,83 TiB frei
(12.697.821.100 KiB). RAID5: vier Mitglieder, [UUUU], kein aktiver NFS-Unlink.
Veeam enthält genau die 15 aktuellen Backups. Deren 151 Dateien sind vorhanden;
tatsächliche Größen und Änderungszeiten stimmen mit der Kontrollaufnahme überein.
Das ist eine Datei-/Katalogprüfung, kein Restore-Test oder Inhaltsprüfsummenvergleich.
Beide aktuellen Jobs melden als letztes Ergebnis Success; nächste Läufe 22:00
(Schulnetz) und 23:00 (Verwaltungsbackup). Repository-Rescan erfolgreich.
Nachweise: docs/veeam-cleanup-2026-09-20.json,
docs/veeam-retention-2026-09-20.json,
changes/2026-09-20-veeam-cleanup.receipt.json.
Aufbewahrung¶
Schulnetz (9 VMs) und Verwaltungsbackup (6 VMs): 7 Tage,
GFS 1 Woche / 2 Monate / 1 Jahr; synthetisches Full samstags,
Active Full deaktiviert. Diese Einstellungen wurden nicht verändert.
Der Platzverbrauch wurde durch die separat verbliebenen Altbestände bereinigt.
GFS-Fulls und Kettenabhängigkeiten benötigen zusätzlichen Platz; kürzere
Tagesretention entfernt weder GFS-Fulls noch automatisch jeden importierten Altbestand.
Zugriff und Bestandsprüfung¶
REST API https://10.64.1.20:9419, Header x-api-version: 1.3-rev1.
Token nur im Zielprozess über lanstyle-vault run, Kunde sms, System
sms-veeam, Credential sms-veeam-admin. Keine Tokens, Kennwörter oder
Accountnamen protokollieren.
Server-ID 83dbdbef-f91a-4342-a874-65dc3ab8c698 prüfen. Backups und Dateien
vollständig paginieren; Repository-ID, Jobbindung, GFS, Alter und Dateipfade
abgleichen. Die installierte REST-Revision unterstützt die Konfiguration
von Proxmox-Jobs nicht. Dafür vorhandenes Veeam-PowerShell-Modul verwenden:
Get-VBRJob und Get-VBRJobOptions, SSH mit sms-veeam-codex über
sms-pve03, VBR-Anmeldung separat mit sms-veeam-admin.
Kein Root-Fallback und keine wiederholten Anmeldungen nach Authentifizierungsfehlern.
QNAP-Day: sms-qnap-day-admin, physischer Share
/share/CACHEDEV1_DATA/Backup. Aufeinanderfolgende Prüfungen bündeln und die
bestehende SSH-Sitzung wiederverwenden; für neue Verbindungen globale
OpenSSH-Konfiguration mit ControlMaster/ControlPersist nutzen. Keine Fremdpakete
auf den Appliances installieren. Aktuelle Kapazität über df prüfen;
Veeams Kapazitätswerte können bis zum Rescan veraltet sein.
Wiederkehrender Bereinigungsweg¶
- Destruktive Löschung einmal mit exakten Beständen und fehlendem Rückweg freigeben lassen. Prestate: Server, Repository, Backup-IDs, Dateien, Größen, Altersgrenzen und zu erhaltende Backups sichern. Unbekannte Zusatzketten benötigen eine eigene Scope-Freigabe.
- Unterstützter Veeam-Pfad: DELETE
api/v1/backups/{id}mitfromDB=false,fromDBIfSPUnavailable=false,includeGFS=false. Seriell arbeiten und die zurückgegebene Session bis zum Terminalzustand verfolgen. - Nach jeder erfolgreichen Session die zugehörigen Dateipfade auf dem NAS und den Erhalt der aktuellen Backup-IDs prüfen. Bei unklarem Ergebnis keine DELETE-Wiederholung; Session, Dateibestand und Dateisystemaktivität abgleichen.
- Bei NFS-Timeout und weiter wachsendem freien Platz laufende Blockfreigabe abwarten. Kein Neustart, Remount oder Dateisystemcheck zur Beschleunigung. Ein verschwundener Katalogeintrag beweist keine vollständige Dateilöschung.
- Nach Stillstand betroffener Backupjobs Repository über
POST
api/v1/backupInfrastructure/repositories/rescanmit der gebundenen Repository-ID abgleichen. Als Imported/Orphaned erkannte Bestände über Veeam löschen. Nicht mehr registrierte Restdateien nur nach eindeutiger Zuordnung und ausdrücklicher Löschfreigabe behandeln: exakte Pfade, Typ, Größe und unveränderten Prestate prüfen, ausschließlich diese Dateien entfernen. Kein pauschales Verzeichnis-RM und keine aktiven Ketten anfassen. - Abschluss: freigegebene IDs und Dateien fehlen; Altverzeichnisse prüfen;
aktuelle Backup-IDs und Dateien vorhanden; freien Platz direkt messen.
Veeams
backupSizekann von der tatsächlichen Dateigröße abweichen – für einen Vorher/Nachher-Vergleich dieselbe Dateisystemsicht verwenden.
Löschen hat keinen technischen Rollback. Eine Konfigurationssicherung stellt entfernte Backupdaten nicht wieder her. Git/Change/Receipt, Wiki und OPKG nachführen.