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SGE – Materialbedarf und Quellenabgleich

Stand: 28.09.2026. Auswertung der Juli-Anhänge und Abgleich mit der bestehenden Atlas-Auswertung. Die Zahlen sind dokumentierte Planmengen. Bestellungen, Wareneingang und physischer Bestand sind hiermit nicht nachgewiesen. Maschinenlesbare Einzelergebnisse: Materialbedarf.

Quellen und Versionen

Die jetzt aus Outlook übernommenen Dateien sind jeweils byteidentisch mit den bereits lokal vorhandenen Juli-Dateien und den in configs/atlas-modernization-findings.json erfassten Hashes. Es handelt sich nicht um eine neuere Materialplanung.

Quelle Größe SHA-256
2026-07-08-aruba-preisliste.xlsx 12.056 Byte 067ae19c72ae4c32592fe585274d02d366418f4de40341aed2c50b22cc1f6872
2026-07-08-netzwerkmodernisierung.html 31.974 Byte a7b1c361d203d5b79980d2e98a1454f3d7c5544ef0c18f75e77ebea9aa00ec16

Originale liegen im gebundenen Restricted-Artefaktspeicher restricted/sportgymnasium-erfurt/2026-09-28-asc/ und zusätzlich dauerhaft im vorhandenen SharePoint-Projektordner SGE. Auch das ASC-ZIP liegt dort. XLSX-Belege beziehen sich auf das Blatt „Preisliste ausgefuellt“, HTML-Belege auf nummerierte Abschnitte. HTML-Kopf: 07.07.2026; enthaltene Bestandskorrektur: 08.07.2026. Deshalb sind Hash und Abschnitt verlässlicher als ein einzelnes Revisionsdatum.

Späterer Mengenbeleg vom 03.09.2026

Die Mail „Bereits bestellte Aruba-Komponenten“ vom 03.09.2026 an Anna Raytz nennt 20 × R8Q70A, 2 × R8Q68A und 2 × R8S92A als bereits vom Land bestellt. Damit bestätigt sie die 24 neuen Switches aus der Juli-Planung. Dies ist eine Bestellstandmitteilung des Auftraggebers, kein Wareneingangsbeleg.

Zusätzlich nennt die Mail 2 × JL085A, 28 × JL086A, 2 × R0M46A und 32 × JL087A. Abweichungen zur Planliste (4 × JL085A und bedingt 28 × JL087A) bleiben abzugleichen; Planmengen wurden deshalb nicht geändert. Die Mail enthält keine APs und bestätigt somit nicht die vollständige 65-Geräte-Menge.

Die 65 NetBox-Planobjekte beruhen weiter auf 1 UDM Pro Max (Nutzerentscheidung 28.09.) + 24 Switches + 40 AP-635 (Juli-Planung). Die acht zur Wiederverwendung vorgesehenen Bestandsswitches sind darin nicht enthalten. Lokale HTML/XLSX wurden am 28.09. erneut gegen die bekannten Juli-Hashes geprüft. Der SharePoint-Upload vom 18.09. allein ist kein neuer Planstand. Eine jüngere vollständige Mengenplanung wurde im gezielten Quellenabgleich nicht nachgewiesen; Juli darf daher nicht als absolut neueste Planung bezeichnet werden.

Materialliste

Artikel / Zweck Planmenge SKU / Ausführung Beleg und Einschränkung
Aruba Core 2 CX 6300M R8S92A XLSX Zeile 3; HTML 2/8
Core-Netzteile 4 JL085A, 250 W XLSX 4; HTML 4; Lieferumfang abgleichen
Access 48-Port neu 20 CX 6200M R8Q70A XLSX 5; HTML 3
Access 24-Port neu 2 CX 6200M R8Q68A XLSX 6; HTML 3
Access 24-Port Bestand 8 Modelle noch einzeln zu prüfen HTML 2–4; zusätzlich zu 2 neuen Geräten
Access-Netzteile 680 W 28 JL086A XLSX 9; HTML 4; für 14 Geräte je 2
Access-Netzteile 1050 W 28 bedingt JL087A HTML 4/13 korrigiert XLSX 30 mit 32 Stück
Access Points 40 AP-635 R7J27A XLSX 16; räumliche Zuordnung offen
AP-Halterungen 40 AP-MNT-D R3J18A XLSX 18; nicht die zusätzlich genannten vertikalen Schrankhalter
10G SR SFP+ 32 Flexoptix P.8596.02 / P.8596.02-ARU01 XLSX 31; HTML 5: 28 Bedarf + 4 Reserve
Core-VSF DAC 50G, 0,65 m 2 Aruba R0M46A XLSX 26; HTML 8; alternativ R0M47A 3 m, nicht zusätzlich
Access-VSF DAC 10G, 0,5 m 25 P.C30.H / P.C30.H-ARU01 XLSX 32; HTML 7: 23 Bedarf + 2 Reserve
Access-VSF DAC 10G, 2 m 6 P.C30.2 / P.C30.2-ARU01 XLSX 33; HTML 7: 5 Bedarf + 1 Reserve
LWL-Patchkabel 1 m 30 LC/LC Duplex OM4 LSZH XLSX 34; HTML 6
LWL-Patchkabel 2 m 20 LC/LC Duplex OM4 LSZH XLSX 35; HTML 6
LWL-Patchkabel 3 m 10 LC/LC Duplex OM4 LSZH XLSX 36; HTML 6
Vertikale 0U-PDUs 8 CEE blau 230 V / 16 A; Hersteller offen XLSX 37; HTML 11: je 2 für vier Planbereiche
CEE-Anschlüsse/Zuleitungen 8 passend zur PDU XLSX 41; HTML 11; elektrische Ausführung offen
Kupferpatchkabel 0,15 m 1.200 CAT6A Slim Goobay 74315 XLSX 38; HTML 10
Kupferpatchkabel 0,25 m 20 Goobay 74316 XLSX 39; HTML 10
Kupferpatchkabel 0,5 m 20 Goobay 74317 XLSX 40; HTML 10
Vertikale Schrankhalter offen Zweck, Modell, Montage und Menge offen Benutzerbedarf; keine eigenständige Position in Juli-Unterlagen
PSU-Stromkabel offen Stecker und Längen je Gerät/PDU prüfen HTML 11 nennt passende C13/C14-Kabel ohne Menge
UniFi Firewall 1 Planobjekt UDM Pro Max vom Nutzer festgelegt; Lieferung, HA und WAN/Core-, Rack- und Stromzubehör offen; nicht in Juli-BOM enthalten

Korrektur zur früheren Chat-Einschätzung: SFP, LWL-Patchkabel und PDUs sind bereits ausdrücklich und mit Mengen in den Anhängen enthalten. Daraus folgt keine Bestellung oder Lieferung. Die vertikalen Halter fehlen als gesonderte Position.

Leere Mengen bleiben offen und werden nicht als Null interpretiert: weitere 6200F-Modelle, Fan Tray JL669B, Aruba-Central-Lizenzen für Switches/APs, AP-575/AP-515 und Außenhalter sowie alternative Original-Aruba-Transceiver/DAC (XLSX 7–12, 14–15, 17, 19, 21–25, 27). Diese Positionen dürfen nicht zusätzlich pauschal zur ausgefüllten BOM addiert werden. Die beiden Zeilen „Stundensatz“ werden nicht als 105 Arbeitsstunden übernommen.

Bestands- und Mengenwidersprüche

HTML 4 nennt nach Bestandskorrektur einen F-Switch mit integriertem Netzteil, einen modularen Switch mit zwei vorhandenen Netzteilen und sechs modulare Switches ohne Netzteile. XLSX 48/49 enthält noch die ältere Annahme von acht gleichen Geräten und einer möglichen Reduktion um 16 Netzteile. Die HTML-Rechnung ergibt für JL087A: 6 × 2 + 2 × 2 + 6 × 2 = 28. Diese nachvollziehbare Korrektur ist die bedingte Planbasis. Exakte Bestandsmodelle, PSU-Typen, Seriennummern und Lieferumfang müssen sie bestätigen.

„Bestand-Stack“ bezeichnet im HTML eine Nutzungsgruppe. Es bedeutet nicht, dass alle dort vorgesehenen 48-Port-Switches bereits vorhanden sind. Nur acht 24-Port-Geräte sind ausdrücklich als Bestand bezeichnet. Die Kompatibilität des F-Geräts mit den geplanten VSF-Gruppen ist in der Quelle selbst als Prüfschritt offen.

HTML 5–9 plant sieben logische Access-Gruppen mit 7/5/7/2/7/1/1 Mitgliedern. Fünf Gruppen haben mehrere Geräte; die beiden Einzelgeräte besitzen keine Access-Chassisredundanz. Je Gruppe sind zwei 10G-Duplex-Uplinks zum Core vorgesehen: insgesamt 14 Links, 28 Fasern und 28 SR-Module an den Enden. Die 32 Module enthalten vier Reserven. Zwei Patchkabel je Link ergeben 28 Mindestkabel; 60 geplante OM4-Kabel sind 32 darüber, der Längenmix ist vor Ort zu prüfen.

Das sind Planwerte, keine nachgewiesenen Faserwege oder angeschlossenen Kabel. Die Optikrechnung umfasst die Access-Core-Verbindungen; UniFi-WAN/Core-Verbindungen, weitere Systeme und Änderungen an der Topologie sind zusätzlich zu dimensionieren. LC/LC und OM3/OM4 müssen zu vorhandenen Patchfeldern, Streckenlängen und Messprotokollen passen. SFP/DAC-Codierung und Kompatibilität mit dem gewählten AOS-CX sind vor Rollout zu testen.

Vertikale Halter benötigen eine separate Spezifikation: PDU-Montagehalter oder vertikale Kabelführung, Schrankhersteller/-modell, nutzbare Höhe/Tiefe, Befestigungsraster und Menge. Acht PDUs belegen keine acht separaten Haltersätze; AP-MNT-D ist ebenfalls kein Ersatz dafür.

Strom und Wärme

Planbereich 48-Port 24-Port Core Switch-Eigenwärme laut HTML PDUs
Schulgebäude 9 3 2 1.174 W 2
Internat M/W EG–4.OG 7 2 0 684 W 2
Internat M/W Keller/Außen 4 4 0 608 W 2
Sporthalle/Cafeteria 0 1 0 76 W 2
Summe 20 10 2 2.542 W 8

HTML 12 rechnet pauschal mit 76 W je Access-Switch und 131 W je Core. Hinzu kommen 40 APs × 23,8 W = 952 W sowie fünf lediglich angenommene Telefone × 6,49 W = 32,45 W. Rechnerisch sind das 3.526,45 W und mit 20 % Reserve 4.231,74 W. Die HTML-Rundungen sind im Wesentlichen konsistent; der Ansatz ersetzt keine aktuelle raumweise Kühllastberechnung. Wärme der über PoE versorgten Geräte fällt überwiegend an deren Aufstellorten an und ist nicht automatisch lokale Technikraumwärme. UniFi Firewall, weitere Geräte und USV-Verluste fehlen im Ansatz.

Die Atlas-Auswertung nennt für die ältere TLBV-PDF zwei Internats-Kellerräume mit je zehn Switches und einen Rechenwiderspruch: zweimal 1.268,5 W wären 2.537 W, nicht 2.504,5 W. Diese PDF wurde in diesem Materialabgleich nicht erneut gelesen; der Konflikt bleibt als übernommener Prüfpunkt gekennzeichnet. Die alte Raumverteilung passt ohnehin nicht zur Juli-Planung.

Je 230-V-/16-A-PDU ergeben sich nominal 3.680 VA. Das beweist weder unabhängige A/B-Stromkreise noch ausreichende USV-, Leitungs- oder Ausfallkapazität. Die Quellenannahme von 31 doppelt versorgten Switches plus einem F-Gerät ergibt 63 Switch-Stromanschlüsse, vorbehaltlich Bestandsprüfung; Firewall und andere Geräte kommen hinzu. PDU-Steckdosenzahl, Steckertypen, Reserven und Last bei Ausfall eines Einspeisewegs müssen je tatsächlichem Rack geprüft werden. Das F-Gerät ist nicht automatisch doppelt versorgt.

Noch für eine bestellfähige Planung erforderlich

  1. Wareneingang und vorhandenes Material je SKU gegen diese Liste abgleichen; daraus Restbedarf berechnen.
  2. Acht Bestandsgeräte und Netzteile identifizieren; VSF-Gruppierung und JL087A-Menge bestätigen.
  3. Tatsächliche Räume/Racks und Schranktypen zuordnen; PDUs, Halter und Stromkabel spezifizieren.
  4. Fasertyp, Patchfeldstecker, nutzbare Wege und Längen/Messwerte je Verbindung bestätigen.
  5. Festgelegte UDM Pro Max als ein Planobjekt berücksichtigen; Lieferung, HA-Konzept und WAN-/Core-Anbindung einschließlich benötigter Zusatzoptiken, Rack- und Stromzubehör klären. Die konkrete Auslegung gegen WAN-Leistung, VPN, VLAN-/Routing- und Sicherheitsbedarf prüfen.
  6. AP-Standorte und PoE-Portbelegung planen; Central-/Management- und Lizenzmodell festlegen.
  7. Raumweise Strom-/Wärmeplanung einschließlich Firewall, USV und weiterer Verbraucher nachziehen.

In NetBox dürfen diese Mengen zunächst nur als belegte Planung mit Quellenbezug erscheinen. Seriennummern, Live-Status, reale Patchungen und Rackpositionen lassen sich aus dieser BOM nicht ableiten. Kombinierte Bereiche wie „Sporthalle/Cafeteria“ sind noch keine präzisen Rackstandorte.